Enduro – Motorräder mit Power

Als Enduro werden Motorräder bezeichnet, die zwar für den öffentlichen Straßenverkehr zugelassen sind, jedoch eigentlich als Geländemotorräder entwickelt wurden. Die Sitzposition ist aufrecht und die Federung besonders lang. Ähnlich wie bei den Motorcross Maschinen, weisen auch die Enduro Motorräder eine besonders hohe Leistung auf. Die erste Enduro wurde im Jahre 1975 auf den Markt gebracht. Damals wurde die Yamaha XT500 vorgestellt. Nachdem dieses Modell auch bei der Paris-Dakar Rallye zu sehen war, hatte sich der Hipe um die Enduro Maschinen endgültig durchgesetzt.

Die Arten der Enduros

Grundsätzlich unterscheidet man zwischen Sport- bzw. Hardenduro, der Rallyeenduro und der Reiseenduro. Die Sportenduros entsprechen den Vorgaben des Motorradsports, können jedoch mit kleinen Abänderungen auch im privaten Umfeld und auf dem öffentlichen Straßenverkehr genutzt werden. Das erste Sportenduro Modell wurde Ende der Achtziger Jahre auf den Markt gebracht. Die Rallyeenduros werden speziell für den sportlichen Einsatz auf Rallyes entwickelt. Sie besitzen einen besonders großen Tank und ein entsprechend verstärktes Fahrwerk. Bei den Reiseenduros handelt es sich um die komfortabelsten Modelle. Sie sind für längere Touren ausgerichtet und haben einen größeren Tank.

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